Montag, 6. Juni 2005
Dutt
figaro, 00:52h
Ein Dutt ist ein auf dem Scheitel oder auf dem Hinterkopf, selten auch in Stirnnähe, zu einem Knoten geflochtenes oder gewundenes Haupthaar.
Der Dutt wird mit Hilfsmitteln zusammengehalten. Dazu zählen sowohl die einfachen dünnen metallenen Haarklammern, als auch verzierte Haarspangen, dünne Haarnetze und kleine Kämme. Auch Duttpolster, die dem Knoten mehr Volumen gaben, brachte die Haarmode zeitweise hervor. Dutts an beiden Kopfseiten nennt man eher Schnecken.
Historisches und Kulturelles
Die ersten Abbildungen eines Dutts sind aus der Zeit der Römischen Republik um die Zeitenwende erhalten. Die angesehenen Frauen trugen das Haar dabei nach vorne auf dem Scheitel als Dutt. Aufgeputzte und mit diversen Objekten verzierte Haare wurden lediglich von Prostituierten getragen. Überhaupt richtete sich auch später in der Kaiserzeit die Haarmode immer nach der Frisur der Kaiserin, so dass jede Mode, Dutt, offen oder Zopf zum Tragen kam.
Im Mittelalter gar war das Offentragen der Haare nur unverheirateten Frauen gestattet. Die Bürgerinnen waren also gezwungen, ihr Haupthaar zu einem Dutt zu formen und selbst dieser musste meist noch unter einer Haube (siehe auch: unter die Haube bringen) verborgen werden.
Indischen Sikhs ist das Tragen von ungeschorenem Haar Teil ihrer Religion. Ihr Haar tragen sie oft als fest gebundenen Dutt unter einer Kopfbedeckung.
Überhaupt wird der Dutt sehr stark mit Begriffen wie altmodisch und unattraktiv verbunden. Besieht man die Märchenliteratur, stellt man unzweifelhaft fest, dass lediglich die Mütter der armen Kinder eine derartige Frisur tragen. Auch wird in vielen Filmen und Bilderbüchern die Großmutter mit einem Dutt dargestellt.
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Der Dutt wird mit Hilfsmitteln zusammengehalten. Dazu zählen sowohl die einfachen dünnen metallenen Haarklammern, als auch verzierte Haarspangen, dünne Haarnetze und kleine Kämme. Auch Duttpolster, die dem Knoten mehr Volumen gaben, brachte die Haarmode zeitweise hervor. Dutts an beiden Kopfseiten nennt man eher Schnecken.
Historisches und Kulturelles
Die ersten Abbildungen eines Dutts sind aus der Zeit der Römischen Republik um die Zeitenwende erhalten. Die angesehenen Frauen trugen das Haar dabei nach vorne auf dem Scheitel als Dutt. Aufgeputzte und mit diversen Objekten verzierte Haare wurden lediglich von Prostituierten getragen. Überhaupt richtete sich auch später in der Kaiserzeit die Haarmode immer nach der Frisur der Kaiserin, so dass jede Mode, Dutt, offen oder Zopf zum Tragen kam.
Im Mittelalter gar war das Offentragen der Haare nur unverheirateten Frauen gestattet. Die Bürgerinnen waren also gezwungen, ihr Haupthaar zu einem Dutt zu formen und selbst dieser musste meist noch unter einer Haube (siehe auch: unter die Haube bringen) verborgen werden.
Indischen Sikhs ist das Tragen von ungeschorenem Haar Teil ihrer Religion. Ihr Haar tragen sie oft als fest gebundenen Dutt unter einer Kopfbedeckung.
Überhaupt wird der Dutt sehr stark mit Begriffen wie altmodisch und unattraktiv verbunden. Besieht man die Märchenliteratur, stellt man unzweifelhaft fest, dass lediglich die Mütter der armen Kinder eine derartige Frisur tragen. Auch wird in vielen Filmen und Bilderbüchern die Großmutter mit einem Dutt dargestellt.
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